2010
24.-25.09.2010
»Soziale Gesundheit stärken«
Internationale Fachtagung des ECCSW in Kooperation mit der KHSB
Das European Centre for Clinical Social Work und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (Institut für Soziale Gesundheit/Referat Weiterbildung der KHSB) werden vom 24. bis 25. September 2010 eine internationale Fachtagung an der KHSB durchführen. Neben den Hauptvorträgen zum Leitthema werden die Fachgruppen des ECCSW Symposien zu ihren jeweiligen Schwerpunkten (Forschung, Diagnostik, Beratung, Psychoanalyse, Sozialtherapie, Forensik, Sozialraum) durchführen. Eine parallel zur Tagung laufende Postersession dient der Präsentation von Best-practice-Projekten und Ergebnissen aus Masterarbeiten. Vor Tagungsbeginn werden praxisorientierte Workshops zur Vertiefung spezifischer klinisch-sozialarbeiterischer Kompetenzen angeboten.
18.-20.09.2010
»Anwendungsbezüge der Biografieforschung«
Jahrestagung der Sektion Biografieforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Die Jahrestagung der Sektion Biografieforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - gleichzeitig eine Interimskonferenz des Research Network »Biographical Perspectives on European Societies« der European Sociological Association - widmet sich in umfassender Weise der Frage nach dem (im weitesten Sinne) praktischen Nutzen und den Folgen der Biografieforschung: ihren - intendierten, registrierten, überraschenden, subtilen, vernachlässigten oder auch rhetorisch beschworenen und vielleicht nur eingebildeten - Anwendungsbezügen. Es geht also um eine Selbstvergewisserung und Rekonstruktion, was und wen wir mit unserer Forschung erreichen (wollen) und an welche Grenzen wir dabei stoßen. Da hier in verschiedenen Ländern sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht wurden (vgl. etwa die Bedeutung des »user participation« und »user empowerment&laruo; im UK und in anderen Ländern) und sich spezifische Traditionen entwickelt haben, wird die Teilnahme von Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen europäischen Ländern für unsere Diskussion sehr anregend sein.
Veranstaltungsort: Hochschule Nürnberg
15.-17.09.2010
»Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit«
4. bundesweiter Workshop
Der Workshop bietet Gelegenheit, eigene aktuelle Forschungsarbeiten, erhobenes Datenmaterial oder Exposés für geplante Forschungsvorhaben im Bereich rekonstruktiver bzw. qualitativer Sozialarbeitsforschung vorzustellen und mit in diesem Bereich langjährig erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Gearbeitet wird nach dem Modell der Forschungswerkstatt am konkreten Datenmaterial der Teilnehmenden (Interviews, Gruppendiskussionen, Beobachtungsprotokolle, schriftliche Quellen etc.). Im Vordergrund des Workshops stehen fortlaufende Arbeitsgruppen (mit kleiner Teilnehmerzahl) zu einzelnen Forschungsmethoden der Sozialen Arbeit. Die Teilnehmenden arbeiten während des gesamten Workshops in derselben Arbeitsgruppe. Konkrete Wünsche und Fragen werden im Vorfeld bzw. zu Beginn des Workshops mit den jeweiligen Leitern und Leiterinnen abgesprochen. Eingeladen sind interessierte Kolleginnen und Kollegen, Forschungsgruppen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und Studierende an Universitäten und Fachhochschulen genauso wie an Forschung interessierte Praktikerinnen bzw. Praktiker aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. Es ist sowohl eine »aktive« Teilnahme (d.h. es wird rechtzeitig vor Workshopbeginn und in Absprache mit den jeweiligen LeiterInnen eigenes Material zur Verfügung gestellt und im Workshop diskutiert) als auch eine »passive« Teilnahme (ohne eigenes Material) möglich. Auch die »Fragerunde für Doktorand(inn)en nach FH-Abschluss und solche, die es werden wollen«, wird nach dem Zuspruch, den sie auf dem letzten Treffen in Saarbrücken hatte, erneut angeboten. In diesem Rahmen ist auch eine Postersession als Angebot für Promovierende geplant. Das Konzept von Dissertationen und Abschlussarbeiten kann auf diesem Wege in einem kleinen Kreis derer, die sich für die jeweiligen Arbeiten interessieren, besprochen und weiter entwickelt werden
Veranstalter und Veranstaltungsort: Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
30.07.2010
»Behandlung ›gefährlicher‹ Straftäter«
2. Workshop Forensische Sozialwissenschaften
Der zweite Workshop greift aktuelle Themen der Behandlung und Beratung von Straftätern auf: Behandlung von Brandstiftern, Psychotherapeutische Ambulanz der Justiz in Rheinland-Pfalz, Ambulante Behandlung von Straftätern am Zentrum für Integrative Psychiatrie Kiel, Das Forensisch Operationalisierte Therapie-Risiko-Evaluationssystem (FOTRES) als Instrument zur Abbildung des Behandlungsverlaufs bei Straftätern.
Veranstalter und Veranstaltungsort: SRH Hochschule Heidelberg.
06./07.05.2010
»Soziale Diagnostik und Klassifikation«
3. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
Die Fachtagung schließt an die Tagungen zur sozialen Diagnostik in Emden (2006) und St. Pölten (2008) an. Sie greift die Grundsatzfragen zur sozialen Diagnostik auf und stellt die aktuelle Praxis und den Forschungsstand zur sozialen Diagnostik in den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit dar. Die Spanne der Handlungsfelder reicht vom ASD und der Jugendhilfe über die Sozialpsychiatrie und Rehabilitation bis hin zu gemeinwesenorientierten Ansätzen. Die Tagung ist als Diskussionsforum für die neuen Entwicklungen in Theorie und Praxis sozialer Diagnostik gedacht. Erstmalig wird auch die Frage der Klassifikation in der Sozialen Arbeit einen festen Platz in der Darstellung und Diskussion finden.
Veranstaltungsort: Klinik Höhenried in Bernried am Starnberger See.